Kreative Übung.

Einfach mal Kind sein.

Kürzlich durfte ich an einer Hochschule eine Vorlesung zum Thema Kreativität halten. Es war später Nachmittag, Semesterende und viele der rund 60 Studenten sahen aus, als wären sie gerade lieber woanders. "Erstmal aufwecken" hieß also das Motto der Stunde – und was funktioniert da besser als eine interaktive Übung!

 

"Zeichne deinen Nebenmann in 30 Sekunden" ist ein einfacher  Versuch, den der bekannte Kreativitätsforscher Bob McKim gerne mit seinen Studenten machte  – und der auch an diesem Tag ein Garant für einen "wake-up moment" war.

Die Uhr lief, die Stifte kratzten auf den Post-Its. Das Ergebnis: Ein Raum voll mit Lachen, Gemurmel und sehr vielen "Tut mir Leids". Am Ende stand die Erkenntnis:

  1. Humor hilft.
  2. Wir fürchten uns vor der Meinung unserer Mitmenschen.
  3. Kinder sind kreativ und zeigen es ohne Scheu. Erwachsene verlieren im Laufe ihres Lebens diese Selbstverständlichkeit.
  4. Spielerische Ansätze helfen dabei, verrückte Ideen zu entwickeln – und sie zu äußern.
  5. Kreativität mach Spaß. Und wach.

"Every child is an artist. The problem is how to remain an artist once you grow up." (Picasso)

Ein paar Studenten haben mir ihre Meisterwerke überlassen:

Wer mehr wissen möchte über spielerische Kreativität, dem sei dieser TED-Talk von Tim Brown empfohlen.